Viszerale Osteopathie

Die viszerale Osteopathie wurde von französischen Osteopathen Jean-Pierre Barral entwickelt.
Mit verschiedenen Untersuchungsmethoden wie Infrarotkamera und Ultraschall hat er nachgewiesen, daß die inneren Organe neben ihrer Beweglichkeit gegeneinander und gegenüber den umgebenden Körperstrukturen auch eine Eigenbewegung durchführen. Diese Beweglichkeit der Organe ist unbedingt notwendig, um deren optimale Versorgung mit Blut und Nervenreizen und somit deren optimale Funktion zu ermöglichen.

Bei der viszeralen Osteopathie werden die inneren Organe und deren bindegewebige Lagerung direkt auf manuelle Weise behandelt.
Der Behandler erspürt die Bewegungsmuster der einzelnen Organe, mobilisiert gefühlvoll eventuelle Bewegungseinschränkungen und stimuliert sanft die Eigenbewegung. Er arbeitet hauptsächlich an den bindegewebigen Lagern und bandartigen Aufhängungen der Organe.
Ziel der Behandlung ist es, die Eigenbeweglichkeit der Organe und deren Beweglichkeit gegeneinander frei zu ermöglichen, sodaß sie wieder optimal versorgt werden und optimal funktionieren.

Die viszerale Osteopathie erlernte ich bei der "Münchner Gruppe e.V.", wo Dr. Peter Schwind, Christoph Sommer, Jean Pierre Barral und Alain Crobiers unterrichten.